Bieler & Weyer Glossar

Sie kennen das vielleicht, manchmal läuft einem ein Fachbegriff über den Weg, von dem man aus der Erinnerung heraus zwar ahnt, was er bedeutet, aber ein bisschen Unsicherheit bleibt. Genau für diese Fälle haben wir, die Kreativen der Werbeagentur Bieler & Weyer in Osnabrück, nachfolgend unser eigenes kleines Glossar erstellt. Hier finden Sie Fachbegriffe aus den Welten des Marketing, der Werbung, des Vertriebs und der Marktforschung erklärt. von A wie Above the line bis Z wie Zweitplatzierung.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Nachfragemacht

Ein Übergewicht an Marktmacht liegt in einer Wertschöpfungskette auf der Abnehmerseite.

Nachrichtenwertfaktoren

Merkmale einer Information/Nachricht, die Journalisten dazu bewegen, die Nachricht als publikationswürdig zu betrachten, sie also in den Fokus zu setzen und sie zu behandeln bzw. zu veröffentlichen.

Neoklassisches Gut

Ware, deren Güte und Qualität standardisiert und dem Käufer bereits vor dem Kauf bekannt sind.

Neue Institutionenökonomie

(NIÖ) Jüngere Theorie der Volkswirtschaftslehre, in der die Wirkung des Handelns von Institutionen (aus Wirtschaft, Recht und Politik) auf die Wirtschaftseinheiten (privater Haushalt, Unternehmen) untersucht werden.

Neue Politische Ökonomie

Theorierichtung der Ökonomie, bei der untersucht wird, unter welchen Bedingungen die unterschiedlichen Instrumente Eingang in den politischen Entscheidungsprozess (Politikinhalte) finden. Ziel ist es, Anreize und Motive, die zur Durchsetzung wirtschaftspolitischer Maßnahmen führen, zu erklären.

Neuro-Marketing

Versuch, Erkenntnisse der Hirnforschung (und der Psychologie) gewinnbringend für das Marketing zu nutzen. Dabei beobachten Forscher zum Beispiel mit Hilfe bildgebender Verfahren (z.B. MRT) die Reaktionen im Gehirn von Probanden beim Anblick bestimmter Inhalte (Bilder, Logos, Marken, Produkte und Gesichter).

Nielsen-Gebiete

Durch das amerikanische Marktforschungsunternehmen A.C. Nielsen vorgenommene Aufteilung Deutschlands in sieben Gebiete, die unter anderem unterschiedliches Konsumverhalten und die Kaufkraft der Konsumenten berücksichtigen. Diese Einteilung wird heute häufig von Vertrieb, Marketing und Werbung als geographische Einteilung genutzt, um zum Beispiel bestimmte Produkte einzuführen oder Werbekampagnen durchzuführen.

Non-Business-Marketing

Marketingaktivitäten von nicht-kommerziellen Organisationen, zum Beispiel Verwaltungsbetriebe und politische Institutionen. Entscheidend ist die die Übertragung der klassischen Marketing-Lehre.

 „Normale“ Güter

Produkte, deren Merkmale und Qualität der Käufer bereits kennt. Beispiele: Milch, Mehl, Zucker, Fernseher, Schuhe, Bücher usw. Siehe auch Erfahrungsgüter, Suchgüter, Vertrauensgüter.