Bieler & Weyer Glossar

Sie kennen das vielleicht, manchmal läuft einem ein Fachbegriff über den Weg, von dem man aus der Erinnerung heraus zwar ahnt, was er bedeutet, aber ein bisschen Unsicherheit bleibt. Genau für diese Fälle haben wir, die Kreativen der Werbeagentur Bieler & Weyer in Osnabrück, nachfolgend unser eigenes kleines Glossar erstellt. Hier finden Sie Fachbegriffe aus den Welten des Marketing, der Werbung, des Vertriebs und der Marktforschung erklärt. von A wie Above the line bis Z wie Zweitplatzierung.

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Image

Das subjektive „Bild“, das eine Person oder eine Gruppe von einer anderen Person, einer Gruppe oder einer Organisation hat, bzw. das Ansehen, das zum Beispiel ein Unternehmen genießt (positives Image) bzw. unter dem das Unternehmen leidet (negatives Image).

Imagetransfer

Übertragung des subjektiven, positiven oder negativen „Bildes“, das eine Person oder eine Gruppe von einer anderen Person, einer Gruppe oder einer Organisation hat, auf ein anderes Objekt. So könnte zum Beispiel ein Unternehmen durch eine Kooperation mit einem anderen Unternehmen, das ein innovatives Image hat, insofern profitieren, dass dieses innovative Image auf das eigene Unternehmen übertragen wird.

Ingredient Branding

Markenallianz zwischen einem Hersteller eines Endprodukts und einem Zulieferer, bei dem der Hersteller damit wirbt, dass sein Produkt eine hochwertige Komponente des Zulieferers beinhaltet. Zum Beispiel Shimano bei Fahrrädern, Intel bei Computern, Gore-Text bei Textilien usw.

 Inhaltsanalyse

Methode der Sozialforschung, bei der zum Beispiel für die Öffentlichkeitsarbeit ermittelt wird, wie in den Medien zum einem bestimmten Thema berichtet wird (quantitativ oder qualitativ).

 Integrierte Kommunikation

Über alle Kanäle und Maßnahmen hinweg abgestimmte Kommunikationsinhalte, mit dem Ziel, die gewünschten Botschaften und damit verbundenen Eindrücke zu vereinheitlichen und zu verstärken.

Investor Relations

Pflege bzw. Maßnahmen zur Pflege der Beziehung zwischen einem Unternehmen und der Zielgruppe seiner Kapitalgeber.

Involvement

Kennzeichnet das innere Engagement, mit dem sich ein Konsument dem Angebot eines Anbieters/Unternehmens zuwendet. Der Grad des Involvements ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, zum Beispiel vom Bedarf, vom Wert des Produktes usw. Es wird zwischen den Low-Involvement (z.B. beim Kauf von Zahncreme und anderen Produkten des täglichen Bedarfs) und High-Involvement (z.B. bei der Anschaffungsplanung eines Autos) unterschieden.

Irradiationseffekt

Psychologischer Effekt, bei der eine Produkteigenschaft auf die Bewertung einer anderen Eigenschaft oder die Gesamtbewertung abstrahlt. So könnte zum Beispiel das Gewicht oder das Design eines Produktes eine hohe Qualität implizieren.

Issues-Management

Teilgebiet der Öffentlichkeitsarbeit, das die systematische und frühzeitige Erkennung, Analyse, Bewertung und Steuerung von öffentlich diskutierten Themen, die Konfliktpotenzial bergen, beinhaltet. Auch „Frühwarnsystem“ genannt.

IVW

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern. Sie ermittelt und veröffentlicht für die effiziente Mediaplanung wichtige Daten, Auflage und Verbreitung von  verschiedenen Werbeträgern (Zeitschriften, Zeitungen, Plakate, Kino). Web: www.ivw.de.