Bieler & Weyer Glossar

Sie kennen das vielleicht, manchmal läuft einem ein Fachbegriff über den Weg, von dem man aus der Erinnerung heraus zwar ahnt, was er bedeutet, aber ein bisschen Unsicherheit bleibt. Genau für diese Fälle haben wir, die Kreativen der Werbeagentur Bieler & Weyer in Osnabrück, nachfolgend unser eigenes kleines Glossar erstellt. Hier finden Sie Fachbegriffe aus den Welten des Marketing, der Werbung, des Vertriebs und der Marktforschung erklärt. von A wie Above the line bis Z wie Zweitplatzierung.

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Economies of scale

Skaleneffekt, der die Kostenvorteile einer Massenproduktion beschreibt, denn die in einem Unternehmen für die Herstellung eines Produktes anfallenden Kosten sinken mit steigender Produktionsmenge.  Diese Stückkostenreduktion ergibt sich unter anderem aus günstigeren Beschaffungspreisen für die Rohwaren, Verteilung der Fixkosten auf mehrere Einheiten, effizientere Großanlagen, usw.

Economies of Scope

(dt.: Verbundvorteile) Kostenvorteile, die entstehen, wenn es billiger ist, verschiedene Produkte mit den gleichen Ressourcen herzustellen als bei getrennter Herstellung (z.B. eine Produktionsanlage,  gleiche Arbeitskräften usw.). Folge: Niedrigere Gesamtkosten der Produktion eines Produktprogramms durch Nutzung von Synergien.

Efficient Consumer Response (ECR)

Kooperative Zusammenarbeit von Hersteller und Handel zur Optimierung der Schnittstellen in Bezug auf Logisitk und Marketing (Category Management). Dabei soll die kundenorientierte und ganzheitliche Betrachtung der  Prozesskette insgesamt niedrigere Kosten, besseren Service, bessere Qualität und ein breiteres Angebot zur Folge haben.

Einstellung

Manifeste, subjektive Beurteilung eines Objektes (Produkt, Person, Situation usw.), inwieweit es zur Befriedigung von Bedürfnissen geeignet ist. Die „Herkunft“ der individuellen Einstellung kann affektive, verhaltensbezogene oder cognitive Ursachen haben („ABC der Einstellungen“).

Einzelkosten

In der Kostenrechnung versteht man darunter Kosten, die dem Kostenträger, z.B. einem Produkt oder eine Dienstleistung, direkt zurechenbar sind. Einzelkosten und Gemeinkosten zusammen ergeben die Gesamtkosten eines Unternehmens.

Engelsches Gesetz

Vom deutschen Statistiker Ernst Engel erstmals im Jahr 1857 beschriebener Zusammenhang zwischen steigendem Einkommen und veränderter Zusammensetzung der Ausgaben für Konsumgüter. Demnach nimmt bei steigendem Einkommen der prozentuale Anteil von einfacheren Gütern (z. B. Grundnahrungsmittel) im Rahmen des Gesamtverbrauchs an Lebensmitteln im Haushalt ab.

Erfahrungsgüter

(engl. „Experience Goods“) Produkte, deren Qualität erst nach dem Kauf beurteilt werden kann (z. B. Geschmack eines Weines, Funktionalität eines Werkzeugs, Essen in einem Restaurant usw.). Deshalb spielt das Vertrauen in die Marke beim Erstkauf eine große Rolle. Siehe auch Normale Güter, Suchgüter und Vertrauensgüter.

Erfahrungskurve

Sie beschreibt den Zusammenhang zwischen realen Stückkosten und kumulierter Ausbringungsmenge, wobei bei jeder Verdopplung der kumulierten Ausbringungsmenge die Stückkosten potenziell um 20-30% sinken. Ein guter Grund also, auf Wachstum zu setzen um Marktanteile zu gewinnen.

Erfolgsfaktor

(Strategische) Erfolgsfaktoren sind Einflüsse bzw. Maßnahmen, die zu einem Erfolg des Unternehmens messbar und nachhaltig beitragen. Diese können zum Beispiel Marktanteil, Innovationsrate usw. sein und sich jederzeit ändern. In betriebswirtschaftlichen Forschung  sollte ständig versucht werden, die relevanten Faktoren durch Studien zu identifizieren.

Experiment

Instrument der Markforschung, mit dem im Labor oder im Feld versucht wird, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge aufdecken. Erhebung häufig durch Befragung oder Beobachtung. Grundsätzlich liegen dem Experiment kontrollierte Rahmenbedingungen und eine systematische Versuchsanordnung zugrunde.

Eye-Tracking

Werbewirkungstest, bei dem mit einem Blickaufzeichnungsgerät unter anderem der Blickverlauf und die Blickdauer von Testpersonen bei der Betrachtung von Anzeigen, Werbespots, Internetseiten usw. gemessen werden.